"Forchheim first": Leserbrief erinnert an die Gartenmöbel der Werkstätten

Der NN-Leser Rainer Polster brachte die Debatte um die Gartenmöbel der Werkstätten mit einem Leserbrief ins Rollen. In diesem fragte er warum die Stadt  Forchheim Bänke für 1300 Euro erwerben musste, wo die des regionalen Anbieters  Lebenshilfe alle Zwecke erfüllen würden - bei 220 Euro Kosten.  

(16.07.2017) In einen Leserbrief fragte NN-Leser Rainer Polster, warum die Stadt bei der Stadtmöblierung nicht auf die Bänke der Werkstätten zurückgegriffen habe. Dass man bereit ist für die neuen Bänke rund 24 000 Euro auszugeben spotte, so Polster, jeder Beschreibung. Den Stückpreis für die 18 Bänke betrage der Berichterstattung zufolge mehr als 1300 Euro, schreibt Polster.

Bewusste Entscheidung für die Werkstätten

Die Vorstandschaft des Fördervereins Höhenschwimmbad Gößweinstein habe in den vergangenen Jahren ebenfalls Bänke angeschafft und sich dabei bewusst für den Hersteller Lebenshilfe Werkstätten Forchheim entschieden. "In der aktuellen Preisliste kostet eine 180 cm breite Gartenbank mit Gußgestell und Dauerschutzlasur 220 Euro. "Für die in Forchheim getätigte Investition bekäme man 111 Bänke", rechnet Polster vor.

Polster rät: "Forchheim first!"

Da die Bänke der Lebenshilfe in Belastungsfähigkeit und Ästhetik den angeschafften in nichts nachstehen würden, rate er der Stadt, die eine weitere Anschaffung von 50 Bänken geplant habe: "Forchheim first!" (ro)

Ausführlicher Artikel in der Werkstatt-News 01/2017