Schulische Inklusion als bildungspolitische Katastrophe

Die schulische Inklusion behinderter Kinder dient offensichtlich vielerorts nicht dem Wohl der betroffenen Kinder sondern eher der Konsolidierung der Finanzhaushalte - die erforderlichen Mittel werden nicht bereitsgestellt.

(18.01.2018) Viele Regelschulen klagen daher, dass sie mit der Inklusion bei gegebenem Ressourceneinsatz schlicht überfordert sind. In Bundesländern mit hoher Inklusionsquote, beispielsweise in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg oder Bremen, ist die Lage besonders angespannt.

Verschiedene Berichte bezeichnen das Schulsystem als "marode", die Situation als wahlweise "desolat" oder "katastrophal".Ein öffentlicher Brief einer Hamburger Lehrerin endet mit dem Fazit: "Den Job ertrag ich nur noch mit Rotwein." (ro) 

Die erforderlichen Mittel für die schulische Inklusion behinderter Kinder werden vielerorts nicht bereit gestellt. (Foto: David Maurer I Lebenshilfe)