Projekt Integra: Die Vorgehensweise

Am Beginn des Prozesses steht die Äußerung des Wunsches nach einem Arbeitsplatz in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarkts durch einen Werkstattbeschäftigten. Wir erkunden die Motivation, die oft von Unsicherheiten geprägt ist. Das weitere Vorgehen wird im folgenden beschrieben.

  • Kontaktaufnahme mit dem in Frage kommenden Betrieb. Seltener geht auch mal die Initiative von einem Arbeitgeber aus und wir versuchen einen Werkstattbeschäftigten zu "finden")
  • Vorstellung des Werkstattbeschäftigten, Vorstellung des Arbeitsplatzes, eventuell Hospitation ("Schnupperpraktikum") im Betrieb. Eventuell spezielle Vorbereitungsmaßnahmen in der Werkstatt
  • Abschluß eines Praktikumsvertrags mit einer Befristung auf 4 - 8 Wochen. Dem Betrieb entstehen hierbei keine Kosten
  • Beginn des Praktikums mit anfangs enger Begleitung des Werkstattbeschäftigten durch den Integrationsbegleiter. Entwicklung der Patenschaft
  • Bei weiterem beiderseitigem Interesse Abschluß eines Vertrags über einen ausgelagerten Arbeitsplatz mit einer Befristung auf 6 - 12 Monate. Eine Laufzeitverlängerung ist möglich. Gemeinsame Festlegung eines monatlichen Entgelts, welches von uns in Rechnung gestellt wird
  • Ausgelagerte Arbeitsplätze können über Jahre aufrecht erhalten werden
  • Gelegentlich erfolgt die Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis durch den Betrieb