Ihr Kostenvorteil: Die Anrechenbarkeit auf die Ausgleichsabgabe

Die Zusammenarbeit mit den Lebenshilfe Werkstätten ist für Sie mit handfesten Kostenvorteilen verbunden. Auftraggeber können 50% unserer Arbeitsleistung auf die Ausgleichsabgabe anrechnen. Den anrechenbaren Betrag (Rechnungsbetrag minus Materialkosten) weisen wir in jeder Rechnung gesondert aus.

Als Rehabilitationseinrichtung verzichten wir auf Gewinnmaximierung als oberstes Unternehmensziel. Dementsprechend profitieren Sie durch kostenbewusste Kalkulation und günstiger Preisgestaltung.

Als gemeinnütziges Unternehmen verrechnen wir nur den verminderten Umsatzsteuersatz von derzeit 7%. Diesen Kostenvorteil geben wir gerne an die Käufer der von uns hergestellten Produkte weiter.

Beispielrechnung zur Ausgleichsabgabe:

  • Eine Firma beschäftigt im Jahresdurchschnitt 61,5 Mitarbeiter. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben wären 5 % schwerbehinderte Mitarbeiter zu beschäftigen. Dies sind rechnerisch 3,08 schwerbehinderte Beschäftigte. Tatsächlich beschäftigt die Firma im Jahresdurchschnitt aber nur 1,5 schwerbehinderte Menschen.

  • Unter Berücksichtigung der genannten Faktoren muss die Firma jährlich € 9.600 Ausgleichsabgabe zahlen. Gleichzeitig hat sie aber Aufträge an uns vergeben, insgesamt für € 20.000. Im Betrag von € 20.000 sind ausgewiesene Lohnkosten (= Die Arbeitsleistung der Werkstatt) von € 12.000 enthalten. Von diesen € 12.000 können 50 % (= € 6.000) auf die Ausgleichsabgabe angerechnet werden.

  • Demnach sind - begünstigt durch die Auftragsvergabe an uns als anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen - tatsächlich nur € 3.600 Ausgleichsabgabe zu zahlen. Der Kostenvorteil für die Firma beträgt € 6000.