Die Werkstätten optimieren das Marketing mit XQMA

Die Lebenshilfe Werkstätten Forchheim treten mit Produkten und Dienstleistungen am Markt auf. Zur Optimierung dieses Auftritts wurde jetzt das Marketing-Management-Verfahren XQMA implementiert. Das Projekt steht kurz vor dem Abschluss.

Sowohl mit den in unseren Werkstätten erzeugten Produkten als auch mit der Dienstleistung für Menschen mit Behinderung müssen sich die Werkstätten gegen Konkurrenz behaupten. Die sich verschlechternden Rahmenbedingungen im sozialen Sektor sowie der steigende Druck durch Mitbewerber erforderten daher eine Initiative zur Stärkung des Marktauftritts, erläutert der Marketing-Management-Beauftragte Martin Rossol.

"Die Vorstellungen hierzu waren klar", so Rossol weiter. "Weg von sporadischen Marketing-Maßnahmen und hin zu einem umfassenden, nachhaltigen und professionellen Marktauftritt." Zudem sollten sich die Kosten in überschaubarem Rahmen halten, die notwendigen Maßnahmen also zum Großteil von der Lebenshilfe selbst zu erledigen sein. Vor einem Jahr entschieden sich die Werkstätten deshalb zur Implementierung des Marketing-Management Verfahrens XQMA.

Das Projekt stünde kurz vor dem Abschluss, erfolgreich sei es dennoch bereits heute schon, resümiert Rossol. Neben den reinen Marketingmaßnahmen seien die Kunden- und Lieferantenbeziehungen optimiert, Prozesse mit Außenwirkung überarbeitet, die Kundenorientierung intensiviert sowie die Darstellung der Organisation verbessert worden. "XQMA zeigte sich dabei als einfach handhabbares aber effektives Instrument, um unseren Marktauftritt zu professionalisieren." Von größtem Nutzen aber sei die Tatsache, dass das Bewusstsein zum Thema Marketing innerhalb der Organisation sich verändert hat, sagt Rossol. Schließlich hätten alle Mitarbeiter Außenwirkung.