Covid-19: Staatsministerium verlängert die Schließung der Werk- und Förderstätten

Das Bayerische Staatsministerium hat im Zuge der Corona-Pandemie die Schließung der Werkstätten für behinderte Menschen einschließlich der Förderstätten bis zum 03. Mai 2020 verlängert. Ein Beschäftigungs- und Betreuungsangebot in Notfällen wird dennoch aufrechterhalten.

(17.04.2020)  Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hatte mit der Allgemeinverfügung vom 17.03.2020 die Schließung der bayerischen Werk- und Förderstätten bis einschließlich 19.04.2020 vorgesehen. Die Schließung wurde mit einer Änderung der Allgemeinverfügung nunmehr bis zum 03. Mai 2020 verlängert.

Die Änderung der Allgemeinverfügung tritt zum 19.04.2020 in Kraft und sieht, neben den bisherigen Ausnahmeregelungen, eine weitere Lockerung für Mitarbeiter auf Außenarbeitsplätzen vor. Bei den Werkstattbeschäftigten, die auf Außenarbeitsplätzen eingesetzt sind, "handelt es sich um leistungsstarke und gesunde Menschen für die eine Lockerung möglich erscheint", so die Ministerialbeamten in ihrer Begründung. Ab dem 20.04.2020 darf daher auf Außenarbeitsplätzen wieder gearbeitet werden. Um eine weitere Ausbreitung des Infektionsgeschehens in den Wohnheimen zu verhindern und die dort lebenden Menschen vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen, gilt die Lockerung nicht für Außenarbeitsplatzmitarbeiter, die in einem Wohnheim leben.

Für die von der Verfügung ausgenommenen Personengruppen bieten wir wie gewohnt Betreuung und Beschäftigung (Formular zur Notbetreuung). Menschen mit Behinderung haben aufgrund bestehender Vorerkrankungen häufig ein erhöhtes Risiko schwer zu erkranken. Zu ihrem Schutz und zum Schutz der Belegschaft wurden in unseren Werkstätten frühzeitig umfassende Maßnahmen definiert, welche eine weitgehend sichere Versorgung der behinderten Beschäftigten ermöglichen. (ro)