Covid-19: Schließung der Werkstätten bis 17.05.2020 verlängert

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat im Zuge der Corona-Pandemie die Schließung der Werkstätten für behinderte Menschen einschließlich der Förderstätten nochmals bis zum 17. Mai 2020 verlängert. An einem Fahrplan zur Wiederaufnahme ab dem 18. Mai 2020 arbeiten die Fachverbände und das Staatsministerium derzeit. 

(08.05.2020)  Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hatte mit der Allgemeinverfügung vom 17.03.2020 die Schließung der bayerischen Werk- und Förderstätten bis einschließlich 10.Mai 2020 vorgesehen. Die Schließung wurde mit einer Änderung der Allgemeinverfügung nunmehr bis zum 17. Mai 2020 verlängert.

Die Landesarbeitsgemeinschaft WfbM Bayern arbeiten in Abstimmung mit der Freien Wohlfahrt, dem Lebenshilfe Landesverband Bayern und dem Staatsministerium für Arbeit und Soziales unter Hochdruck an einem Fahrplan zur Wiederaufnahme der Werkstätten ab dem 18. Mai 2020. 

Seit dem 20. April 2020 darf auf Außenarbeitsplätzen wieder gearbeitet werden. Um eine weitere Ausbreitung des Infektionsgeschehens in den Wohnheimen zu verhindern und die dort lebenden Menschen vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen, gilt die Lockerung nicht für Außenarbeitsplatzmitarbeiter, die in einem Wohnheim leben.

Für die von der Verfügung ausgenommenen Personengruppen bieten wir wie gewohnt Betreuung und Beschäftigung (Formular zur Notbetreuung). Menschen mit Behinderung haben aufgrund bestehender Vorerkrankungen häufig ein erhöhtes Risiko schwer zu erkranken. Zu ihrem Schutz und zum Schutz der Belegschaft wurden in unseren Werkstätten frühzeitig umfassende Maßnahmen definiert, welche eine weitgehend sichere Versorgung der behinderten Beschäftigten ermöglichen. (ro)

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