Covid-19: Verfügung sieht Erweiterung der Ausnahmeregeln vor

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat im Zuge der Corona-Pandemie eine Allgemeinverfügung zur Wiedereröffnung der Werkstätten für behinderte Menschen vorgelegt. Ab dem 18.05.2020 öffnen die Werkstätten schrittweise und unter besonderen Schutzmaßnahmen. 

(15.05.2020)  Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat in einer Allgemeinverfügung vom 14.05.2020 die Schließung der bayerischen Werk- und Förderstätten bis zum 08.06.2020 verlängert. Neben den bisher geltenden Ausnahmetatbeständen (Notbetreuungen und Außenarbeitsplätze) können ab 18.05.2020 auch Menschen mit Behinderung die Werkstätten besuchen, die zuhause oder ambulant betreut wohnen.

Die Betreuten dürfen an keiner Grunderkrankung leiden, die einen erschwerten Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen kann. Darüber hinaus müssen die Betreuten in der Lage sein, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen durch das Personal der Werkstätten einzuhalten.

Bei der Nutzung der Fahrdienste ist ein Mundschutz zu tragen. Dies gilt nicht für Werkstattbeschäftigte, die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Bitte besprechen Sie sich im Vorfeld mit dem Fahrdienst oder mit uns.

Sollten Sie bzw. die von Ihnen betreute Person Interesse an der Aufnahme der Tätigkeit in der Werkstatt haben, nutzen Sie bitte das Formular zur Betreuung (Download). Für Rückfragen stehen Ihnen die Gruppenleiter gerne zu Verfügung. (ro)

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