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Covid-19: Änderung der Verfügung - Notbetreuung auch für Risikopersonen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat im Zuge der Corona-Pandemie eine Aktualisierung der Allgemeinverfügung veröffentlicht. Auch Menschen, bei denen aufgrund von Vorerkrankungen mit einem schweren Covid-19-Krankheitsverlauf gerechnet werden muss, können jetzt von der Notbetreuung Gebrauch machen. Die generelle Schließung der Werkstätten wurde bis 12.06.2020 verlängert.  

(05.06.2020)  Das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine Aktualisierung der Allgemeinverfügung betreffend Werk-und Förderstätten veröffentlicht. Die Personengruppe, für die eine Notbetreuung vorgehalten werden soll, wird auf Personen erweitert, die zuhause oder ambulant betreut wohnen und die an einer einschlägigen Grunderkrankung leiden, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen kann. Voraussetzung ist, dass durch die Angehörigen oder rechtlichen Betreuer bzw. den Wohngruppenträger keine ganztägige geordnete Betreuung und Versorgung des Menschen mit Behinderung sichergestellt werden kann.

Nach der Begründung der Allgemeinverfügung ist eine weitere Voraussetzung, dass die genannten Personen in einer festen Arbeitsgruppe ohne unmittelbaren Kontakt zu anderen Werkstattbeschäftigten, arbeiten. Die Allgemeinverfügung tritt zum 05.06.2020 in Kraft. 

Sollten Sie bzw. die von Ihnen betreute Person Interesse an der Aufnahme der Tätigkeit in der Werkstatt haben, nutzen Sie bitte das Formular zur Notbetreuung (Download). Für Rückfragen stehen Ihnen die Gruppenleiter gerne zu Verfügung. (ro)

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