Die Aufnahme in die Werkstätten

Die Aufnahme in die Werkstätten erfolgt in der Regel über die örtliche Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit. Die Bundesagentur für Arbeit trägt meistens auch die Kosten für den Berufsbildungsbereich, für den Arbeitsbereich meist der überörtliche Träger der Sozialhilfe, also der Bezirk Oberfranken in Bayreuth. In Ausnahmefällen werden die Kosten auch durch einen Unfallversicherungsträger oder den Rentenversicherungsträger übernommen.

Die Kostenträger beraten mit dem Antragsteller und gegebenenfalls weiteren Beteiligten darüber, ob die Werkstatt die geeignete Reha-Einrichtung ist. Eigenes Vermögen oder Vermögen der Angehörigen wird bei der Beschäftigung in der Werkstatt nicht angerechnet. Der Werkstattplatz ist ein sozialversichertes Arbeitsverhältnis, bei dem die Rentenbeiträge in Höhe eines fiktiven Einkommens abgeführt werden. Dies entspricht im Durchschnitt einem Zuschuss von über 400 Euro, welcher sich auf die spätere Rentenhöhe auswirkt - unter anderem bei der Erwerbsminderungsrente, die nach 20jähriger Beschäftigungszeit in der Werkstatt beantragt werden kann.  

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme auch im Vorfeld der Antragstellung und bieten gerne die Möglichkeit in einem Gespräch offene Fragen zu klären oder während eines Praktikums die Werkstatt kennen zu lernen. Nach der Aufnahme erfolgt eine dreimonatige Erprobungsphase, das Eingangsverfahren, in dem wir klären welche Leistungen und Bereiche für den Antragsteller in Frage kommen. Die persönliche Situation des Beschäftigten und seine Vorstellungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Haben Sie Interesse an einem Arbeitsplatz in unseren Werkstätten oder Interesse an einem Platz in unserem Förder- und Betreuungsbereich? Suchen Sie einen Platz für Ihren Angehörigen? Unser Sozialdienst hilft Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns bitte an.